Manfred Karl Schuck



RUANDA

Jeder kennt das Gefühl: man fährt durch eine faszinierende Landschaft und sieht durchs Fenster Szenen, die sich ins Gedächtnis einbrennen, die in einem Moment alles auf den Punkt bringen, was diese Gegend und ihre Bewohner ausmachen.

Und man weiß, dass diese Bilder irgendwann verblassen und bedauert, nicht mit einer Kamera im Auge ausgestattet zu sein, die im richtigen Moment abdrückt – genau solche Bilder sind Manfred Schuck bei seinen Fahrten durch Ruanda mit seiner Digitalkamera geglückt.

Er war im Februar/März 2007 mit der Kamera für den Film "Viertel nach Sechs" unterwegs, und so oft es ging, hat er fotographiert – die Bilder entstanden immer spontan, im Vorbeifahren aus dem Fenster, während Drehpausen, im Vorbeigehen – und doch sind es farblich und graphisch bestechend klar komponierte Bilder.

Er ist den Menschen mit der Kamera weder aufdringlich nahe gerückt noch hat er sie voyeuristisch mit dem Teleobjektiv beäugt – gerade weil es Momentaufnahmen sind, wirken sie so lebensecht.

Manfred Schuck hat die Wirklichkeit Ruandas mit seinen gestaffelten Hügellandschaften und seinen Menschen mit den Augen eines Ästheten eingefangen und zeigt sie in ihrer ganzen Schönheit und Würde – sei es in den großen Panoramabildern, den Porträts, den Straßenszenen oder den Details.

Ruanda

Magic Three Light